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Zaaltag: Die Killerspiele sind schuld!


18 März 2009

Die Killerspiele sind schuld!

Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass Amokläufe - egal ob von jugendlichen oder Erwachsenen begangen - traurig sind, und dass es richtig ist, alles menschenmögliche zu tun, um sie zu verhindern.

Problematisch wird es nur dann, wenn man sich nicht bemüht, Ursachen und Lösungen zu finden, sondern in erster Linie Sündenböcke.

Und der schein nach dem Amoklauf von Winnenden, wie auch nach dem von Erfurt schnell gefunden. Es sind die Computerspiele. Genauer: Killerspiele.

So äußerte sich Innenminister Wolfgang Schäuble:

der Grund für den Amoklauf in Baden-Württemberg sei "nicht der Waffenbesitz" gewesen.

Das eigentliche Problem seien vielmehr die Gewaltdarstellungen. [...] "Wenn durch Killerspiele solche Mechanismen in jungen Menschen aktiviert werden: Machen wir von unserer Freiheit in Zeiten moderner Medien nicht einen zu exzessiven Gebrauch?"

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSUHans-Peter Uhl macht es noch deutlicher:

"Wir brauchen das Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen. Und zwar nicht vom Alter abhängig, sondern generell"

Wie ihr wisst, habe ich ja lange in der Games-Branche gearbeitet. Und das Thema "Gewalt und Computerspiele" hat mich immer interessiert. Daher habe ich mal ein paar Fakten zusammengetragen, um mit diversen Mythen und Legenden aufzuräumen. Es geht vor allem um "Schul"-Amokläufe und die Täter.

These 1: "Amokläufer haben eine größere Affinität zu Killerspielen als normale Menschen."

Falsch. Zum einen wäre die These, selbst wenn richtig, wertlos - weil Korrelation und Kausalität eben nicht identisch sind (übrigens ein Problem, das viele Studien zu diesem Themenkomplex haben). Zum anderen ist es offenbar falsch.

Etwa 12% der Täter haben ein Interesse an gewaltverherrlichenden Computerspielen. Fast alle Täter sind männliche Jugendliche oder junge Erwachsene.

(Quelle: United States Secret Service und United States Departmend of Education - "THE FINAL REPORT AND FINDINGS OF THE SAFE SCHOOL INITIATIVE"


Eine Ähnliche Studie gibt es vom für durchschnittliche deutsche Jugendliche zwischen 12 und 19:

Alleine 30% der männlichen jugendlichen geben Shooter als Lieblingsgenre an. 64% haben schon Spiele gespielt, für die sie zu jung waren.

(Quelle:
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest - Jugend, Information, (Multi-)Media)
Nun ist zwar sicherlich richtig, dass Deutschland nicht identisch mit den USA ist, aber zumindest sind die Zielgruppen vergleichbar: Junge/jugendliche Männer. Im Mittel geben in Deutschland alleine 30% aller Jungen Shooter als ihr Lieblingsgenre an, sie haben nicht nur "Interesse daran". Damit sind 12% bei den Tätern nicht viel sondern tendenziell wenig. Schul-Amokläufer haben in der Vergangenheit also eher unterdurchschnittliches Interesse an "Killerspielen" gehabt.

2: "Es gibt immer mehr Morde und Gewalt unter Jugendlichen"

Falsch:
In den zehn Jahren nach Release von "Doom" (1993), ist die Rate der wegen Mordes inhaftierter Jugendlicher um 77 Prozent gesunken.

(Quelle: Karen Sternheimer University of Southern California)

Das gilt übrigens auch für deutsche Schulen und Gewalt im Allgemeinen.

An einzelnen Schulen mag es eine Zunahme geben, insgesamt aber geht die Gewalt zurück.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung - Die Gefühlte Gewalt)
Richtig allerdings ist, dass wenngleich die allgemeinen Mord- und Gewaltraten sinken, der "Schauplatz Schule" immer populärer wird:

Während Tötungsdelikte von Jugendlichen sowohl in Deutschland als auch in den Vereinigten Staaten in den letzten 15 Jahren deutlich zurückgegangen sind, hat sich die Zahl der Amokläufe an Schulen weltweit rasant entwickelt und bewegt sich seit dem Jahr 2000 auf hohem Niveau.

(Quelle: Bild der Wissenschaft)


3: "Spiele sind schlimmer als Filme, weil man schließlich aktiv spielt und nicht passiv kosumiert."

Falsch:

Das British Board of Film Classification (BBFC)[...] widmete sich in einer qualitativen Studie der Frage, wer Videospiele spielt, welchen Einfluss sie haben, [...] Dabei stellte sich heraus, dass Spiele anscheinend weniger emotional fesseln als Filme oder Fernsehsendungen.

Die Tatsache allein, dass sie mit dem Spiel interagieren müssen, scheint sie fester in der Realität zu verankern."


(Quelle: British Board of Film Classification)



4: "Äh, ja aber bei Kinderin ist das doch sicher anders!"

Falsch:

Darüber hinaus wurde als Resultat einer eigenen Studie angeführt, dass besonders Kinder von 12 bis 14 Jahren Videospiele und deren Charaktere nicht als Individuen und das Spiel nicht als Abbild der Wirklichkeit wahrnehmen.

(Quelle: Dr. Cheryl K. Olson und Lawrence Kutner, psychiatrische Fakultät Harvard Medical School - Grand Theft Childhood)


5: Computerspiele fördern soziale Isolation

Falsch.
Das Wiener Institut für Jugendkultur veröffentlichte im März eine Studie zum Alltag jugendlicher Computerspieler und kam darin zum Ergebnis, dass selbst die eifrigsten Spieler einen durchaus intakten Freundeskreis und ganz normale, reale Sozialkontakte aufweisen: „Das gängige Klischee von sozial vereinsamten Computer-Kids findet in der empirischen Realität keine Entsprechung“, heißt es in dem Bericht. Zudem sind Computerspiele beileibe keine einsame Angelegenheit: Fast 40 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, gemeinsam mit Freunden zu spielen, 30 Prozent mit Online-Partnern.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen die Wiener Medienwissenschafterinnen Gerit Götzenbrucker und Margarita Köhl, die eine Gruppe von Online-Rollenspielern über zehn Jahre hinweg begleitet haben. Dabei stellten sie unter anderem fest, dass die Kontakte, die in der virtuellen Welt geknüpft werden, reale Beziehungen keineswegs ersetzen, sondern – im Gegenteil – erweitern und bereichern.

(Quelle: Profil Online)

Unseren Ergebnissen zufolge besitzen Kinder, die keinen Kontakt zu Videospielen haben, mehr Probleme in der Schule oder im Elternhaus. Nicht dass Games per se glücklich machen - aber da die meisten Titel gemeinsam gespielt werden, ist ein Nichtspielen heutzutage ein Zeichen von fehlender Sozialkompetenz.

(Quelle: Cheryl K. Olson, Harvard University - The Surprising Truth About Violent Videogames)
6. Aber dann machen Killerspiele doch wenigstens dumm, oder?

Falsch.

Wie vielfältig sich die Förderpotenziale handelsüblicher Co­mputerspiele gestalten, bewies auch eine Studie des Münchener Instituts für Medienpädagogik JFF: Insgesamt 30 populäre Computerspiele wurden dabei auf ihr kompetenzförderndes Potenzial getestet: moralische Urteilsfähigkeit, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, sensomotorische Koordination, analytisches und kreatives Denken, emotionale Selbstkontrolle und kritische Selbstreflexion. Jeder dieser Bereiche wurde von zumindest einem der getesteten Spiele abgedeckt, wobei bemerkenswert viele Spiele gleich mehrere Kompetenzen förderten (darunter übrigens auch das gemeinhin als „Killerspiel“ verpönte „Counter-Strike“)

(Quelle)
7. Die US-Armee nutzt Killerspiele seit Jahren, um Soldaten das Töten beizubringen (alternativ: Die Hemmschwelle beim Töten zu senken)

Falsch wiedergegeben.

Zunächst
einmal ist es absolut richtig, dass die (nicht nur die US)-Armee mit allem möglichen experimentiert, wenn man sich davon Verbesserungen jedweder Art verspricht. Drogen gehörten übrigens auch dazu und natürlich jede Menge Technik, Tiere - kurzum so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.

Dass realistischer werdendere Computerspiele natürlich reizvoll wären, weil man mit ihnen (im Idealfall) zigtausende Dollar für aufwendige Manöver, Spezialtrainings, etc. sparen könnte macht es nur logisch, dass man das Ganze testet.

Und in der Tat gab es schon "zivile" Spiele (im Gegensatz zu militärischen Simulationen), mit denen Soldaten trainiert haben.

"So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken, jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertraut werden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde."
Der Beweggrund, Spiele zu nutzen ist dabei nicht einmal der, dass die so dolle simulieren, sondern dass viele der Soldaten Videospiele einfach aus ihrer zivilen Vergangenheit kennen:

"Die 19- und 20-Jährigen in der Army sind wie 19- und 20-Jährige überall auf der Welt: Sie spielen die ganze Zeit Videospiele. Die Idee ist also, die bisher verwendeten, eher statischen und langweiligen Militärsimulationen zu ersetzen und die Begeisterung für Computerspiele auszunutzen, um die gewünschten Ausbildungsinhalte zu vermitteln."

Und auch Schießübungen macht man nunmal nicht mit der Maus und dem Keyboard:

"Als Beispiel nennt er den so genannten "Multipurpose Arcade Combat Simulator",[...]. Dabei zielen Rekruten mit einem nachgebauten M16-Gewehr auf einen Bildschirm und müssen wie auf einer Schießbahn auf Ziele feuern."

Nochmal deutlich: Geübt wird mit einem Gewehrnachbau - nur dass die Zielscheibe keine Pappscheibe sondern ein Computerbild ist. Aber reicht denn wenigstens dieses Setup (auch wenn es kein Counter-Strike Spieler zu hause hat?), um schießen zu lernen? Klare Antwort: Nein.

Das Schießen mit scharfer Munition ("live fire") könne der Simulator ausdrücklich nicht ersetzen, heißt es in dem Papier, genausowenig wie einen ausgebildeten Lehrer.

Aber wenigstens desensibilisiert werden sie doch, oder? Im Gegenteil, denn das Militär verwendet hauptsächlich Simulationen, zu denen Zivilisten nicht einmal Zugang haben:

"Mit Unterhaltungssoftware haben sie kaum etwas zu tun; ihr Ziel ist die nüchterne Abbildung realistischer Situationen. Eine besonders brutale Gewaltdarstellung wird dabei sogar als störend betrachtet, da das die Motivation der Soldaten mindern könnte. Vielmehr versucht Militärsoftware, auch zu Propaganda-Zwecken, den Krieg so sauber und kalkulierbar wie möglich darzustellen."
Colonel Jack Millar, Leiter der eigens dafür gegründeten Abteilung Training and Doctrine Command Project Office of Gaming sagt übrigens über die handelsüblichen Computerspiele:

"Ich habe bisher kein für die Unterhaltungsindustrie entwickeltes Spiel gesehen, das eine Trainingslücke [bei der Armee] schließen würde."

Auch bei der Bundeswehr derselbe Tenor auf die Frage, ob man mit einem Ego-Shooter schießen lernen kann, so ein ehemaliges Mitglied der Bundeswehr-Spezialeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK):

"Niemals werden Simulationen das Live-Schießen ersetzen können. Aber sie können es ergänzen." Deshalb sei er auch in einem so genannten Schießhaus ausgebildet worden, wo sie zwar mit Hilfe von auf Leinwände projizierten Filmen Szenen nachspielten, aber ausschließlich mit echten Waffen schossen. Und auch hier sei es nicht nur ums Zielen gegangen, sondern auch um Handlungsabläufe vor dem Schusswechsel, wie das Ansprechen eines Gegners oder das Reagieren auf sich schnell ändernde Situationen.
(Alle Zitate aus diesem Abschnitt stammen aus einem Bericht der Gamestar 04/2008)

Um es noch einmal zusammenzufassen: Die US-Armee benutzt Egoshooter nicht zum desensibilisieren und nicht zum lernen des Umgangs mit Waffen - mehr noch: Alle gefragten Experten bescheinigen Spielen die Unfähigkeit, auf diesem Gebiet hilfreich zu sein.

8. Computerspiele machen aggressiver und gewaltbereiter:

Nicht belegt.

Der Fairness halber sei gesagt, dass es die unterschiedlichsten Studien mit den unterschiedlichsten Ergebnissen gibt. Angefangen von der Katharsis-Theorie, nach der das ausleben Virtueller Gewalt zur Reduktion realer Gewalt führt, über Studien, die Zusammenhänge belegen bis hin zu Studien, die keine Zusammenhänge nachweisen können.

Zu den wenigen neueren Studien, die den Gewaltzusammenhang nachweisen zählt eine der Universität Potsdam in der es heißt es allerdings recht vorsichtig:

"Wir können mit dieser Art von Methoden zeigen, dass aggressive Gedankeninhalte nach dem Spielen eher verfügbar sind“, erklärt Möller. „Und es gibt psychologische Modelle, die sagen, wenn diese Gedankeninhalte verfügbar sind, dann reagieren die Betroffenen zum Beispiel schneller aggressiv auf eine Provokation oder Frustration.“

Diese Daten lassen sich zwar auch so interpretieren, dass Spieler mit geringer Empathie-Fähigkeit zu brutalen Spielen neigen. Aber vor dem Hintergrund der Potsdamer Langzeitstudie gewinnt der Verdacht an Gewicht, das auch der umgekehrte Zusammenhang tatsächlich existiert.

„Damit haben wir einen ersten Anhaltspunkt, dass wirklich eine Wirkung vom Medium auf die Persönlichkeit ausgeht“, sagt Möller, die vor allem aufgrund der relativ kleinen Zahl der Versuchspersonen vorsichtig bleibt."

(Quelle: Studie der Universität Potsdam)
Oder auch:

Laut der Studie bleibt der Konsum von Horror- und Gewaltfilmen in der Kindheit und der Pubertät nicht ohne Auswirkungen: So sei die Bereitschaft der Jugendlichen, selbst Gewalt anzuwenden, "über die Jahre mit zunehmendem Konsum von medialer Gewalt" angestiegen, schreiben die Wissenschaftler. Besonders groß sei dabei die Gefahr, die von gewalttätigen Computerspielen ausgehe.

(Quelle: Studie der Universität Tübingen)
Problem an den meisten dieser Studien: Man bekommt die Korrelationen nicht heraus - oder einfach gesagt (und das wird zumindest in der ersten Studie auch noch explizit angeführt: gewaltbereite Menschen beschaffen sich eher auch gewalt beinhaltende Filme und Spiele - wenngleich das wiederum s.o. für "Schul-Amokläufer" als Teilgruppe nicht zutrifft.).

Und auch der Schluss, dass bei ihnen im Laufe von 2 Jahren eine höhere Gewaltbereitschaft zu sehen ist, erlaubt leider nicht den Schluss, denn (leider Gottes) korrelieren schlichtweg Alter und Verbrechensquote extrem:

Hier die Anzahl, der generell wegen Verbrechen verhafteter Tatverdächtiger:

6 bis unter 8 3.992
8 bis unter 10 10.487
10 bis unter 12 23.889
12 bis unter 14 62.594
14 bis unter 16 126 197
16 bis unter 18 151 250
(Quelle: Bundeskriminalamt - Polizeiliche Kriminalstatistik 2007)


(Etwa 25% der Straftaten von sind Körperverletzung oder schwere Körperverletzung. Die altersbedingte Steigerung bei Gewaltverbrechen macht übrigens noch wesentlich krassere Sprünge, allerdings gibt es dazu keine Aufschlüsselung nach einzelnen Altersabschnitten sondern nur die Unterscheidung zwischen Kindern und Jugendlichen)

Bei Studie 1 waren die Probanden in Phase 1 12-14 Jahre alt und in Phase 2 14-16 Jahre alt. Alleine Altersbedingt wäre eine höhere Gewalt/- oder Verbrechensbereitschaft also alles andere als unwahrscheinlich.

Eine überdurchschnittlich gesteigerte Gewaltbereitschaft verglichen mit der "nichtspielenden" Kontrollgruppe wäre also das einzige, was man aus dem Experiment ziehen kann - nur blieben da meinerseits 2 Fragen: a) Wie möchte ich aus so kleinen Teilgruppen einer 200 Mann kleinen Gesamtgruppe eine Signifikanz herauslesen und b) ist eine größere Steigerungsrate der ohnehin Gewaltbereiten jugendlichen gegenüber den friedlichen nicht einfach nur logisch?

Viele andere Studien zum Thema lasse ich deshalb außen vor, weil sie sich nicht mit dem eigentlichen Thema beschäftigen sondern sich etwa mit "kurzfristiger emotionaler Erregung" oder "Kooperationsbereitschaft" in Zusammenhang mit Spielen beschäftigen.

Zur "Gewaltspiele steigern die Gewaltbereitschaft nicht"-These gibt es unter anderem folgende Aussagen:
Jonathan Freedman vom Department of Psychology der Toronto University untersuchte schon vor mehreren Jahren alle in englischer Sprache veröffentlichten Studien über Gewalt und Medien. Seine damalige Schlussfolgerung: Die Mehrheit der Studien arbeitet mit Belegen, die widersprüchlich waren oder sogar der Behauptung widersprachen, dass reale Gewalt durch Gewaltdarstellungen in Medien verursacht werde. (Quelle)

Wir haben Argumente für kurzzeitige Effekte von gewalttätigen Spielen - etwa die gleichen, die ein Horrorfilm auch hat, nämlich eine erhöhte physiologische Erregung. Genau dieser Effekt wird ja mit Film und Spiel auch angestrebt. Eine langfristige Wirkung, gar eine Steigerung der Gewaltbereitschaft hat aber noch nie jemand empirisch nachgewiesen“
(Jörg Müller-Lietzkow, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Jena)

"Wir haben festgestellt, dass gewalttätige Computerspiele die Kinder nicht aggressiver machen, sondern dass aggressive Kinder zu gewalttätigen Computerspielen tendieren"
(Caroline Oppl, Freie Universität Berlin)

Conclusions Results from the current analysis did not support the conclusion that violent video game playing leads to aggressive behavior. However, violent video game playing was associated with higher visuospatial cognition. It may be advisable to reframe the violent video game debate in reference to potential costs and benefits of this medium.
(Christopher John Ferguson Department of Behavioral, Applied Sciences and Criminal Justice, Texas A&M International University - The Good, The Bad and the Ugly: A Meta-analytic Review of Positive and Negative Effects of Violent Video Games)

A review of the literature on violent video games reveals a field with strong publication biases. Once these are controlled for, the only effect that remains is positive: a slight improvement in visuospatial capabilities.
(Quelle)
Fassen wir es zusammen: Ja, die These existiert. Empirisch belegt ist sie nicht.



Fazit: Vieles von dem, was momentan in diversen Medien als Fakten propagiert wird, ist weit davon entfernt, Fakt zu sein. Danke für Eure Aufmerksamkeit bei diesem doch sehr langen Text. Bitte zögert nicht, mich zu kontaktieren, was weitere Quellen oder Korrekturen betrifft.

44 Comments:

Anonymous Anonym said...

hat man den etwas anderes erwartet, nachdem ich im AP ticker von dem Amok lauf gelesen hatte war mir klar, dass es garantiert wieder auf die "Killerspiele" disskussion rauskommt. Und das Dr.Pfeifer und co wieder halbwahrheiten verbreiten und mit aller kraft versuchen die Bösen Video spiele zu verbieten anstatt zu hinterfragen wieso wurde der Junge Sozial ausgegrenzt wieso hatte der vater die waffen nicht ausreichend gesichert.

PS: was sagst du eigentlich zum niedergang von GIGA?

MFG Cedric

18 März, 2009 22:31  
Blogger mys said...

Per Brief an die Politiker schicken. Alles gut fundiert.

19 März, 2009 00:08  
Blogger Fabian said...

HAHA, Du hast tatsächlich geschrieben:
»Aber reicht denn wenigstens dieses Setup (auch wenn es kein Counter-Strike Spieler zu hause hat?), um scheißen zu lernen?«
Da lautet die kalre Atnwort tatsächlich: nein.

Ansonsten natürlich ein sehr schöner Beitrag.

19 März, 2009 14:44  
Blogger Fabian said...

Wow, dafür hab ich "klare Antwort" ziemlich verkackt.

19 März, 2009 14:44  
Blogger Butterbemme said...

Ja auch mein erster Gedank war, nachdem es im Radion lief: Na da sind bestimmt wieder Killerspiele dran schuld...

Wir sind halt alles potentielle Amokläufer ;-)

Dem Text habe ich nix hinzuzufügen.

19 März, 2009 17:04  
Blogger George said...

@Fabian: Ich kann wenigstens den Fehler einfach korrigieren und behaupten, das hätte da nie gestanden! Und das hat es auch nicht! Aber "kalre Atnwort" wird hier ewig stehen... MWUAHAHAHAHA

19 März, 2009 17:36  
Anonymous Anonym said...

Schöner Text... gut belegt und wie schon gesagt sollte man das an die Politiker schicken. Problem: Wird sie nicht interessieren, denn wenn sie jetzt sowas machen wie: alle Computerspiele verbieten oder alle Computerspiele weiter einschränken, bekommen sie Stimmen vom Teil der Bevölkerung die dadurch verängstigt sind. Heißt soviel wie: Wenn ich die Stimmen bekomm, sind mir die Fakten egal.

Mfg Mond

19 März, 2009 19:28  
Anonymous Tremayne said...

Hans-Peter Uhl ist nicht bayerischer Innenminister, sondern "seit 2005 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion."

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Uhl

Innenminister von Bayern ist Joachim Herrmann.

19 März, 2009 20:43  
Anonymous fiacyberz said...

Sehr schöner und vor allem einmal belegter Beitrag.
Na gut, Studien sind nie wirklich als Beweis zu nutzen, denn meist gibt es sie in beide Richtungen.
Aber dennoch, vielen Dank, habs direkt mal getwittert (siehe mein Link)

19 März, 2009 20:44  
Anonymous Tim G. (Dies und Das) said...

Zu den Kommentaren "an die Politiker schicken" : Ich bin mir so ziemlich sicher, dass diese Studien bei den Damen und Herren Volkslenkern durchaus bekannt sind.
Tatsache ist allerdings, dass deren Zielgruppe die Stammwähler der älteren Generation sind, die Computer und Co. für Höllenmaschinen und das reine Böse halten.
Da werden dann natürlich Statistiken und Studien eher zitiert, die das größere Wählerpublikum ansprechen.
Wenn ab sofort alle Personen über 40 nicht mehr wählen dürften bzw. die Wahlbeteidigung bei der jüngeren Generation drastisch ansteigen würde, würde das sicherlich ganz anders aussehen.

19 März, 2009 21:17  
Blogger Shizuh said...

Nice done =O!
Viele blaue links too =O!
Mir hats gefallen. und wem noch? Ricolaaaaaa

19 März, 2009 21:32  
Anonymous tyrellie said...

Echt gut gemachter Text, Herr Zaal.
Du bist einer der die falschen Studien, bzw. die halbwarheiten beseitigen willst, natürlich unterstützt du Computerspiele.
Das Gewalt-Affine Menschen Affinität zu Gewaltspielen haben, ist so sicher wie das Amen in der Kirche, Alkoholiker sind ja auch affin zu Alkohol.
Ein weiteres Problem, dieser Blog wird leider nicht großartig Medien Wirksam sein, was du sicher nicht beabsichtigst. Die Menschen die deinen Blog lesen oder über Bamstevinho.de auf ihn gestoßen sind meist sowieso davon überzeugt das "Killerspiele" kaum bis keine negative Auswirkungen haben.
Gut recherchierter Text, nur leider werden die Leute der Bild-Zeitung Fraktion:
1. nie diesen Blog lesen
2. nie an diese Info kommen, da die Medien lieber das populistische Verbot von Killerspielen fördert.
3. Nur weil Dr. Pfeifer einen Dr. hat auf ihn hören (der ist Doktor, der muss was aufm Kasten haben)
4. Waljahr ist


so far tyrellie

19 März, 2009 23:06  
Blogger George said...

@Tremayne: Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

19 März, 2009 23:06  
Anonymous Anonym said...

Man sollte langsam erkennen das Computerspiele an allem Schuld sind und entsprechende Verbote gesetzlich erzwingen! Vorausschauend plant unsere Familienministerin ein Internet-Filter, welcher hervorragend auf Computerspiele angewand werden kann.
Mir persönlich gehen die bisherigen Forderungen nach Verboten noch nicht weit genug, denn Kinder-Zeichentrickfilme erziehen förmlich zu barbarischer Gewalt. Denn 'Tom & Jerry', 'Roadrunner' usw. haben als einzigen Inhalt das massakrieren von Lebewesen auf die brutalste Art. Nachrichtensendungen üben einen ähnlich gearteten destruktiven Einfluss auf das Werte bild eines Heranwachsenden aus. Denn als heranwachsender kommt man beim Verfolgen der Nachrichtensendungen nicht um die Frage herum, warum man selber sich ethisch und moralisch verhalten soll wenn offensichtlich die meisten Menschen in verantwortungsvollen Positionen einem das egoistisch möglichste Verhalten vorleben? Daher darf die Tagesschau keine Altersfreigabe bekommen!

PS: wer die Ironie nicht erkennt... ;)

20 März, 2009 07:21  
Anonymous Anonym said...

Ein jugendlicher Amokläufer hat immer CS gezockt. Aber wie sieht es mit einem Vater aus, der seine Frau und seine Kinder erschiesst? Jüngst wieder geschehen in Deutschland. Diese Taten kann man meiner Meinung nach vergleichen und haben eventuell sogar ähnliche Auslöser. Aber nach solchen Verbrechen habe ich noch nie gehört, welche Spiele eventuell der Vater gespielt hat. Leider scheint der Schulamoklauf eine Art Mode zu sein. Ich kann mir nicht denken, dass der kleine Tim schiessend durch die Schule gerannt wäre, wenn nicht Columbine gewesen wäre. Quasi die Mutter aller Amokläufe. Und da war der Grund ja Matrix, da sie ja schwarze Mäntel anhatten *Hust

20 März, 2009 08:10  
Anonymous Anonym said...

Jo, klasse text, muss man sagen^^
respekt, erstmal den link weitergegeben..

zum thema politiker:
Zum Glück, haben sie nur im Moment noch als Wahlvolk diejenigen, welche verängstigt sind, von diesen Dingen und deshalb die "Killerspiele" verboten haben wollen.
was natürlich in diesem Land fehlt, ist die Verbreitung der gegenläufigen Studien im großen Maße...

Aber, Leute:
Was glaubt ihr, was geschieht, wenn die ZoggerGeneration dieses Landes im großen Maße mehr und mehr prozent der Wählerstimmen ausmacht?
Ich freue mich auf die erste Gamerpartei und auf eine SPD-CDU-Koalition, die im letzten Moment versuchen, ihren Kurs wieder auf Pro-Killerspiele zu ändern, weil sie sonst in null-komma-nix ihre führungsposition im Land verlieren^^

wir können am Ende doch nur gewinnen.

WIR SIND DAS VOLK!

XDD

20 März, 2009 12:57  
Anonymous Anonym said...

Momentan habe ich das Gefühl, daß Argumente und gut gemeinte Ratschläge schön aber wertlos sind.

Frau vdL bezeichnet da kritische Gutachten auch schon mal als unterirdisch und wenn das nichts bringt kommt die Opferkeule...

Die totale Abkehr von der Realität fand letzte Woche statt, als dazu aufgefordert wurde das Internet an TV-Rechte anzupassen. Soll heißen: Inhalte für Erwachsene nur noch nach 22 bzw. 23 Uhr.

20 März, 2009 14:53  
Anonymous Anonym said...

Wenn die Gamer-Generation an die macht kommt und die Politiker wählen ? Ich fürchte dann werden wir genauso reagieren wie die Generationen vor uns, das dann neue was wir nicht kennen erstmal für Gefährlich halten...

Also denkt drann wenn eure Kinder in ein paar Jahren mit irgendwas abartigem ankommen^^

20 März, 2009 15:04  
Anonymous Anonym said...

Hallo Barlow.
In der Meinungsbildung der Medien und damit auch der Masse der Menschen ist nicht wichtig was richtig ist, sondern nur wie es dargestellt wird und welchen Interessen es nützt. Deshalb solange du deinen Text nicht in die Presse bekommst bleibt es ein tropfen öliger Wahrheit in einer Wasserpfütze aus Lügen.

21 März, 2009 01:54  
Anonymous Anonym said...

Werden denn nicht immer neue Medien verflucht und für den Gesellschaftlichen verfall Schuldig gemacht?
Seit die Videospiele für die Moralische versumpfung der Jugend verantwortlich gemacht werden, zieht keiner mehr über Filme her. Ich kann mich noch an die Diskussionen erinnern als damals der Film Natural Born Killers rauskam. Heute pfeift kein Schwein mehr danach ober noch krassere Filme wie Saw, Hostel und so weiter. Wobei die noch ein Zacken kranker sind. ;)
Ich denke das nie ein Verbot von den sogenannten "Killerspielen" (ein furchtbares Wort) erwirkt wird, denn im endeffekt verkaufen die, und ja selbstverständlich auch andere Spiele ;) , in solch großem Maß, das ein Verbot nicht nur Arbeitsplätze kostet, sondern auch ein nicht zu unterschätzender Steueranteil Flöten geht.
Wer beisst schon die Hand die Ihn Füttert, bei mehr als Knurren wird es nicht bleiben. Alles andere wäre doch sehr Kontraproduktiv. :)

21 März, 2009 06:44  
Blogger Jonas said...

Sehr schöner Text, leider hab ichs nich so mit langem Comment schreiben :P
Btw Barlow, wie siehts mim WoW-Klassenblog aus ?

21 März, 2009 22:08  
Anonymous Anonym said...

Noch eine schöne Metastudie:

http://www.heise.de/newsticker/Politik-und-Ideologie-in-Studien-zu-Gewalt-und-Medien--/meldung/134831

"Dabei fanden sie heraus, dass lediglich 41 Prozent dieser Studien wissenschaftlich validierte Kriterien für tatsächliche Aggression verwendeten. Der Rest stützte sich unter anderem auf nicht geeignete Fremd- oder Selbsteinschätzungen, wie sie in Deutschland beispielsweise vom ehemaligen niedersächsischen Innenminister Christian Pfeiffer eingesetzt werden. Je wissenschaftlicher die verwendeten Kriterien für Aggression waren, umso schwächer ausgeprägt waren die in den Studien festgestellten Korrelationen."

22 März, 2009 11:50  
Anonymous Schahriyâr said...

Ich finde es sehr informativ. Ich hab das mal bei mir verlinkt. Falls unverwünscht schreib einfach einen Kommentar und ich entferne es.

Gruß

Schahriyâr

23 März, 2009 20:41  
Blogger randomguy said...

http://titanic-magazin.de/uploads/pics/0323-althaus_01.jpg

Falls noch nicht bekannt

23 März, 2009 21:21  
Anonymous Anonym said...

http://www.chilloutzone.to/video/killerspielberichte-anders-beleuchtet.html

sag ich einfach mal dazu

lg
ruffneck ;)

23 März, 2009 22:01  
Anonymous Anonym said...

Hi, schöner Text stimme dir fast 100% zu abgesehen von dem Satz:

"... und dass es richtig ist, alles menschenmögliche zu tun, um sie zu verhindern."

ich bin nicht bereit alles Menschenmögliche zu tun. So nen paar Grundrechte sollte man sich erhalten...

24 März, 2009 17:08  
Anonymous Anonym said...

Hi sehr schöner Text, eigentlich sollte man ihn in die Bild Zeitung bringen (nicht falsch verstehn dein text ist gut ;)). Damit die Leute mal sehen was wahr ist und was nicht.

mfg

ace

28 März, 2009 16:20  
Anonymous Yitu said...

Endlich mal ein sehr guter Beitrag aus Gamer-Sicht, der mit Fakten belegt wird.

Danke Barlow :)

30 März, 2009 11:07  
Anonymous Anonym said...

Guter Text George!
Eine äußert Objektive Analyse.

PS: Wann kommt der nächste Audioblog ;)

Gruß ich ^^

30 März, 2009 13:38  
Anonymous Anonym said...

alle Jahre wieder...seit meiner ersten 'Begegnung' mit DukeNukem und der darauf folgenden Leidenschaft für Shooter,bin ich dem Thema 'ausgeliefert'...passend dazu meine Ambitionen darüber zu diskutieren, ähnlich spannend,wie der 'gedankenaustausch' von Post-Paketen ^^
hab vor ner Zeit mal was drüber geschrieben:
http://what-eve-r.blogspot.com/

ich reg mich nicht mehr auf.bin zu alt dafür.
ps.: mein 6jähriger nachwuchs spielt auch mal-tony hawk oder Autorennen, wird er nun zu nem rasenden Bam Magera?
das glaube ich nicht, tim.
gruss eve

06 April, 2009 13:22  
Blogger eve said...

Nachtrag:
zu deinem text:
Faktisch "sauber"damit auseinnander gesetzt und objektiv niedergeschrieben.leider unbeachtet von "fachleuten" und Politiker und somit verkannt.

zu dr.pfeifer ein wie für ihn gemachtes Zitat:
'Experten sind Leute, die andere daran hindern, den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen.'

ich bin es leid all das, was du geschrieben hast, immer und immer wieder besprechen zu müssen.Wir wissen alle,die Ursachen eines Amoklaufes sind nicht aufm PC installiert.

so long eve

PS: bin auf die "Bioshock" verfilmung gespannt :)

06 April, 2009 14:08  
Anonymous NebuchadnezzaR said...

Habe nichts hinzu zu fügen.

Außer vielleicht das hier:
http://www.verbietetbrot.de/index.jsp

15 April, 2009 11:44  
Anonymous sh4dow said...

toller artikel, allerdings solltest du IMO die reihenfolge der punkte umkehren. denn die leute, die du mit dem artikel aufklären könntest, werden sehr konzentriert darauf sein, dass du die ersten fragen mit einem roten "falsch" beantwortest und recht knapp begründest - und schon ist das fenster geschlossen... öffnest du hingegen mit den dingen, wo du beide seiten schilderst, werden sie dich denk ich eher ernst nehmen und weiterlesen.
... nur so eine idee :)

12 Juli, 2009 20:46  
Anonymous Anonym said...

yes my iphone is not activated and my sim is locked so is there a way to get away from that screen
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