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Zaaltag: Januar 2009


27 Januar 2009

Unscharf ist unlustig

Wie ihr ja aus der Vergangenheit wisst, hindert mich ein unscharfes Foto auf dem nicht das zu erkennen ist, was ich als witzig genug erachtet habe, einen Blogeintrag zu schreiben, dessen einzig unterhaltsamer Inhalt etwas witziges ist, das man auf dem Foto sehen könnte, wenn man es denn erkennen könnte, nicht daran, das entsprechende Foto trotzdem zu posten.

So auch heute.
Das Bild zeigt das Armaturenbrett eines Audi A4. In der Mitte seht ihr (verwaschen) eine Warnleuchte. Und die sieht meiner Meinung nach aus, wie ein Tie Interceptor (von hinten).

Entsprechend wollte ich sinngemäß posten (einen Gag "sinngemäß" zu posten ist ja gleichsam Eingeständnis von Lustlosigkeit oder Unvermögen einen Gag präzise zu formulieren wie ein Schlag ins Gesicht eines jeden Lesers, dem man im Prinzip gerade mitteilt, dass das folgende zwar nicht witzig sein wird, man aber nichtsdestotrotz die Pointe verrät, ohne sich wenigstens die Mühe zu geben, dabei unterhaltsam zu sein).

Okay, also ich wollte sinngemäß posten: "Coolstes Feature im A4 - die Warnung vor anstehenden Angriffen eines Tie-Interceptors!".

Jetzt ist es halt nicht nur so, dass das Icon nicht zu erkennen ist - mal ungeachtet der Tatsache, dass viele der nicht vielen weiblichen Leser(innen) meines Blogs sich jetzt vermutlich an den Kopf packen, wie ich mir so viel Mühe gebe, eine Geschichte über einen verfehlten Gag zu schreiben, den man ohnehin nur dann hätte verstehen können, wenn man sich außergewöhnlich gut mit Star Wars auskennt (halt, das macht keinen Sinn, denn wenn sie Star Wars nicht kennen, können sie ja auch gar nicht verstehen, dass sie den Gag nicht verstehen können, weil sie Star Wars nicht kennen - sofern nicht sämtliche Witze in meinem Blog dann und nur dann unverständlich sind, wenn man Star Wars nicht kennt) - sondern ich glaube ferner, dass selbst von den Leuten, die Star Wars kennen UND in dem Icon tatsächlich auch nur im entferntesten einen Tie Interceptor hätten erkennen können, vermutlich nicht einmal ein Bruchteil den Gag lustig gefunden hätte, was der ernüchterndste Teil der Geschichte ist.

26 Januar 2009

Casinos und Irish Pubs

Am Freitag abend waren einige Kollegen und ich einen Tag nach der Eröffnung in einem neuen Casino in Gibraltar. Die Jungs wollten sich für ein Pokerturnier am Sonntag anmelden und da wir vor Ort einige Mitarbeiter von PartyPoker.com trafen, entschlossen wir uns kurzerhand, ein kleines Sit & Go-Turnier gegen die Jungs zu spielen.

...und irgendwie hat man gemerkt, dass die Menschen im Casino so etwas noch nicht allzu häufig organisiert haben.

Erst haben wir rund eine Stunde gewartet, dann kamen doch noch externe Spieler hinzu. (Mein Favorit war eine junge Frau, die den Platz direkt neben mir zugewiesen bekam und mit den Worten "I'm not gonna sit here" ging - und nicht wiederkam...).

Unterhaltsamer war allerdings, dass die Dealer im Casino die Poker-Regeln nicht gerade perfekt beherrschten, um es vorsichtig zu formulieren. Unterhaltsam war's trotzdem, auch wenn ich bei drei ausgezahlten Plätzen den undankbaren vierten belegte.

Abgesehen davon glaube ich, dass wir uns im Casino nicht gerade GIGANTISCH beliebt gemacht haben, indem wir den Pokerraum (unwissend) in einen Raucherraum verwandelt, unsere Biere auf dem Pokertisch abgestellt haben und nicht zuletzt durch Mark (von PartyPoker), der vom Dealer 6 Warnungen wegen unpassender Sprache (nun gut, jedes zweite Wort war "Fuck" oder "fucking") und 4 Warnungen wegen nicht Einhaltens der Regeln bekam - bis der Dealer sich schließlich entnervt von einem Kollegen ablösen ließ.

Den Samstag läutete nach einer kleinen Party bei Jorge ein Besuch im Irish Pub in La Linea ein. Wobei "Irish" relativ ist. Zumindest lief dort nicht auch nur ansatzweise irische Musik. Stattdessen aber Ricky Martin, diverse Shakira Clones und von VIVA aufgenommene Musikvideos auf der Leinwand.

Erkenntnis des Abends nach anschließendem Besuch im "El Templo" und "Metro": Alle spanischen Frauen haben einen Pony und fast alle spanischen Männer sind klein.

21 Januar 2009

Royal Flush, Baby!

ENDLICH haben wir in Alcaidesa, unserem kleinen, künstlichen Dorf in Spanien Internet. Und das hat Börries und mich natürlich dazu verleitet, den gesamten Abend mit Bier, Kippen und Poker zu verbringen - und ich hoffe, es ist ein gutes Omen, dass der erste Royal Flush 2009 nach ner knappen Stunde kam. Mal schauen, wie es weiter geht... ;)

Und sonst, werdet ihr euch vielleicht Fragen. Job gut, Wetter gut...

Ach ja, eines der Dinge, die einem hier auf dem Weg von der Arbeit nach Hause passieren kann, ist, dass man eine halbe Stunde später als erwartet zu Hause ankommt, weil man am Flughafen warten musste.

Nein - wir fliegen nicht nach Spanien, aber die vierspurige Straße, die den einzigen Weg von Gibraltar nach Spanien darstellt, wird von einer Landebahn gekreuzt - oder umgekehrt - wie man's nimmt. Jedenfalls müssen alle warten, wenn ein Flieger startet oder landet. Und Gibraltars Flughafen ist der einzige Verkehrsflughafen der Welt, bei dem das so ist... (aber irgendwas ist ja immer).

Das Bild? Hat nichts mit dem Gesagten zu tun, ist einfach nur ein Blick vom Dach unseres neuen Büros nach Westen. Eigentlich wollte ich den Panoramablick fotografieren, kam aber nur zu der einen Himmelsrichtung... Rest folgt. ;)


19 Januar 2009

36 Songs mit denselben 4 Akkorden

Als ich angefangen habe, Gitarre zu lernen, habe ich schnell festgestellt, dass ich motorisch eigentlich nicht ausreichend begabt bin.

Frei nach dem Motto "etwas nicht zu können ist kein Grund, es nicht zu tun" habe ich schnell etwas gefunden, das man einen "Workaround" nennt. Da ich zumindest die meisten G-Dur Akkorde spielen konnte, habe ich schlicht die Tonarten der Originalsongs in G-Dur geändert, das Lied also transponiert.

Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Lieder die ich gerne gespielt habe immer die Akkordfolge G-D-em-C hatten. Und ich weiß noch wie ich dachte: Cool, damit kann ich sicher 10 verschiedene Lieder spielen.

Und genau diese Akkordfolge (allerdings in C-Dur, soweit ich weiß) haben sich "The Axis of Awesome" genommen und es auf 36 Lieder gebracht. Zu hören im Folgenden Video.



Und das sind noch nicht einmal alle die möglich sind... ;)

Der Megawatt-Toaster

Okay, ich hatte schon damit gerechnet, dass in Spanien nicht alles nach deutschen Normen gebaut wird. Auch dass man den Stromkreis einer Wohnung eher nach gusto sichert war zu befürchten.

Und auch damit, dass die Hauptsicherung der Wohnung rausfliegt, sobald Klima-Anlage und 2 Herdplatten an sind, ist etwas, womit ich zur Not leben kann.

Aber was zum Geier muss das für ein Toaster sein, der dafür sorgt, dass die Hauptsicherung einer Wohnung herausfliegt, wenn außer einem Energiesparkühlschrank nur das Küchenlicht an ist? Wie schnell muss der bitte Toasts braun kriegen. Ich werde es wohl nie erfahren...

03 Januar 2009

Macht's gut und danke für den Fisch

...Leaving on a Jetplane, oder was auch immer man passender Weise zum Abschied schreiben kann. In 2 1/2 Stunden geht mein Flieger und das letzte, was in meiner Wohnung noch angeschlossen ist, ist (natürlich) der Computer.

Hier in Düsseldorf sind es gerade -11°C - aber wenn alles glatt geht, werde ich heute Abend schon mit einem kühlen Bier hier:


Bei 16°C sitzen.

Ja, ich muss euch neidisch machen, dann fällt mir der Abschied nicht so schwer. Falls wir uns nicht mehr sehen sollten. Macht's gut und danke für... ach, ihr wisst schon was! ;)