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Zaaltag: Januar 2006


31 Januar 2006

Böse Heidi!

Um Model zu sein muss man schön sein. Das an sich ist nichts Neues. Um Model zu sein muss man, mehr noch, gewissen Anforderungen auch an Größe und Maße entsprechen. Das klingt hart und schließt 99,9% der Weltbevölkerung aus - aber genau das ist das Prinzip des Model seins: Herausragend schön sein. Wäre ein Model durchschnittlich, dann wäre es kein Model.

Dementsprechend gibt es natürlich viele Menschen, die gerne Model wären. Wer wäre nicht gerne "beruflich verbrieft" schön und würde damit sogar noch sein Geld machen? Und dementsprechend gibt es, genau wie es Menschen gibt, die gut singen und Sänger werden wollen auch immer wieder Menschen, die gut aussehen und Model werden wollen.

Beide haben etwas gemeinsam: Sie können weit über dem Durchschnitt liegen und doch nicht gut genug für den Beruf sein. Genau wie ich etwa 100 meter in 11 Sekunden laufen könnte, damit aber beileibe nicht das Talent zum Profisprinter hätte.

Bitte behaltet das im Hinterkopf.

Jetzt gibt es auf Pro7 eine Modelshow. Und in der werden - ihr ahnt es - Models gecastet. Und auch wenn mit Sicherheit noch eine Spur auftreten und Ausstrahlung dazu gehören, so ist es da dann doch unter den Eingangs genannten Vorbedingungen des Model seins nur logisch, dass das K.O. Kriterium Nummer 1 - wenn nicht überhaupt das einzige K.O. Kriterium das Aussehen ist.

Jetzt allerdings kam der Clou. In einer Sendung wurde einer jungen Frau gesagt, sie habe nicht die Maße für's modeln. Sei zu dick. In der Tat war sie sehr schlank, ihre Maße "stimmten" aber nicht.

Und seitdem hackt Bild auf sowohl Show als auch Heidi Klum herum. Ist ja auch unerhört, einer schlanken Frau zu sagen, sie sei zu dick für's modeln. Heute ging es allerdings noch einen Schritt weiter (siehe Foto oben). Und Heidi bekommt's noch dicker weg. Schuld an der Magersucht sind sie, die Models!

Ist es nicht paradox: Auf der einen Seite erheben wir Frauen wie Heidi Klum oder Eva Padberg zu Stars - Frauen deren einzige "Leistung" es ist, dekorativ zu sein. (Ich meine das nicht negativ, sie mögen tolle und sympathische Frauen sein - aber dafür sind sie nicht berühmt)
und auf der anderen Seite klagen wir mit erhobenem Zeigefinger an, dass man sich doch glatt erdreistet, perfektes Aussehen als Kriterium für's Supermodel-sein anzusetzen.

30 Januar 2006

Bermuda Dreieck für S-Bahnen?

Manchmal verstehe ich Dinge einfach nicht. Heute etwa wo die S-Bahn blieb. 2 Minuten vor Abfahrt war ich an der Haltestelle, aber die Bahn kam nicht. Rund 20 Minuten später kam die laut Fahrplan nächste.

Da es keine Durchsage gab, fehlt in meiner Rechnung eine komplette S6 mit 4 Waggons und geschätzten 100 Passagieren. Das muss doch jemandem aufgefallen sein, oder nicht?

26 Januar 2006

Geheimer Code?

Gerade bekam ich eine Spam Mail mit dem Bild Links und folgendem Text:

english type have
Go say type
yes watch shut
you spend explain
today make draw
close accept swim
With break translate
Of speak teach
was live travel
them swim ask
At comb accept


Mittlerweile weiß ich, warum der Text da steht. Machen wir ein Ratespiel daraus. Welchen Sinn hat das?

Ey Du verdammter Hurensohn!

Wenn man gehässig wäre, könnte man sagen, ich wäre gehässig, wenn ich sage, dass das Wort "Jugendkultur" ein Widerspruch in sich ist.

Tatsächlich spreche ich da aber aus eigener Erfahrung, denn wenn ich daran denke, wie ich in den 80ern herumgelaufen bin und was ich gut und wichtig fand, dann muss ich heute schon ein wenig schmunzeln. Schülerausweisfotos sind da genau so ein gutes Indiz, wie Urlaubsbilder - aber ich möchte nicht zu sehr vom Thema abkommen.

Ich sah heute eine Gruppe Jugendlicher auf dem Nachhauseweg. Und die sprachen sich permanent mit "Hurensohn", "Wichser" und ähnlichem an.

Aber was ich zunächst für einen Streit hielt, war in Wahrheit offenbar ein etwas ungewöhnlicher Ausdruck von Zuneigung oder auch Respekt dem Gegenüber. Die Dialoge sahen in etwa so aus.

"Ey, du verdammter Hurensohn, haste die CD mit?"
"Mach mich nicht an, Du Wichser. Die hat Micha!"
"Der schwule Wichser. Der schuldet mir eh noch 5 Euro."
"Ey jo, der schwule Wichser. Voll schwul."

Und dann haben die sich unmotiviert gehauen. Und später haben sie angefangen sich gegenseitig anzuspucken, wenn der andere weggesehen hat. Ich war irgendwie verwundert.

25 Januar 2006

Geräusche, die nerven

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob es einfach nur morgendliche Gereiztheit meinerseits ist, oder ob ich möglicherweise unter einer seltenen Krankheit leide, die mir bald einen Bericht bei Punkt Zwölf einbringt, aber manchmal gehen mir einfach Geräusche auf den Nerv. Und zwar tierisch.

Heute saß ich in der Bahn und etwa höhe Leverkusen Mitte setzte sich eine Frau hinter mich, die eine Plastiktüte mit Klamotten in den Händen hielt. Und zwar eine von diesen Rascheltüten, die relativ dünn sind und eine hohe Menge an Lärmpotenzial bieten.

Normalerweise kein Ding, man setzt sich mit so einer Tüte hin, es raschelt. Gut ist.

Nicht so bei dieser Frau. In meinem Nacken vernahm ich bis einschließlich Köln Deutz wiederkehrend hektisches Tütenrascheln. Nicht etwa permanent. Nein, Raschel... Stille... Raschel, Raschel... Stille... Stille... längere Stille... Raschel.

Ich meine, da waren Klamotten drin, eine Chips. Kann die Ische diese verfickte Tüte nicht einfach neben sich legen und gut ist? Und so hat sie mich fast dazu gebracht, in Gedanken durchzuexerzieren, wie ich sie anschreie, sie solle die verdammte Tüte hinlegen. Hab' ich natürlich nicht gemacht. Ich habe stattdessen aus dem Fenster geschaut.

Ich glaube demnächst setze ich mich mit einer Trommel in die Bahn und wenn der nächste Tütenraschler, Fingertrommler oder Schlumpfentechnolauthörer sich in mein Abteil setzt, stehe ich auf, stelle mich genau neben ihn und schreie wie am Spiel HÖRAUFHÖRAUFHÖRAUF während ich auf die Trommel klopfe.

Und dann setze ich mich wieder hin. Und schaue aus dem Fenster.

20 Januar 2006

Es reicht!

Ich möchte einfach mal dem Vorurteil entgegenwirken, dass Blogger sich permanent ungefragt zu allem möglichen Scheiß äußern. Wobei "ungefragt" so ein Negativwort ist. Jesus hat auch ungefragt gepredigt, Einstein ungefragt die Relativitätstheorie von sich gegeben.
Hat irgendwer Martin Luther King gefragt, "Sach ma Digga, was hast Du eigentlich geträumt?".

Aber ich schweife vom Thema ab. Ständig sitzte ich also da und scanne das Weltgeschen daraufhin ab, ob es irgendwelche belangvollen Dinge gibt, die meines Kommentares oder meiner Erläuterung bedürfen. Aber damit ist jetzt Schluss.

Ich mag keinen Rosenkohl. Und Chris findet es eklig, wenn Leute Fleisch anfassen.

19 Januar 2006

Mitteilungsbedürfnis?

Manchmal wundere ich mich, mit welcher Selbstverständlichkeit und vor allem Lautstärke sich manche Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln unterhalten - wahlweise auch indem sie telefonieren.

Gestern beispielsweise stiegen ein paar jugendliche in die S-Bahn ein, und ich kam nicht umhin, deren komplettes Gespräch zu verfolgen. Bzw. es verfolgte mich, denn ich saß doch einige Plätze weiter.

Und es ging nicht um "Kann ich Deine Mathe-Hausarbeiten haben".

So erfuhr ich, dass sie (17) offensichtlich mit ihm (18) zusammen ist und beide lieber bei ihr zu Hause Sex haben, auch wenn neulich der kleine Bruder reingeplatzt ist. Zum Glück konnte er allerdings noch rechtzeitig die Decke hochziehen, sonst wäre es peinlich geworden.

Allerdings nicht so peinlich wie für ihren Ex-Freund (Dragon), der einen ziemlich kurzen Penis hat und der mit ihr gut befreundet sein möchte, über den sie aber "nur Scheiße" erzählt. Allerdings will Dragon ihr keine SMS mehr schreiben, und so ist die letzte SMS auf dem Handy von ihm gelandet, bevor Dragon die Nummer gelöscht hat. Zumindest behauptet Dragon das.

Andererseits war es schon ziemlich Kacke von Dragon, sie einfach hängen zu lassen, als sie mit 15 Schwanger war - leider eine Fehlgeburt. Und so ist sie mit 17 kinderlos, im Gegensatz zu ihrer Mutter, die jetzt 34 ist.

Seinen Vater kennt er übrigens nicht, glaube ich. Der ist wohl Schlagzeuger und ein ziemlich wilder Typ gewesen. Damals. Aber der war schon 31 als er geboren wurde.

Noch fragen offen? Vielleicht sehe ich die beiden ja heute wieder in der Bahn.

Vorsprung durch Technik

Viele Menschen haben ja Schwierigkeiten damit, sich wissenschaftliche Sachverhalte vor Augen zu führen. Und gerade bei neuer Technik ist es extrem wichtig, wenn sie einem von jemandem nahe gebracht wird, der eine Nähe zum Thema hat. Und wer könnte das im Falle Transrapid wohl besser als der bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber. Aber hört selbst.

17 Januar 2006

Bot-Dialoge

285-428-904 (11:43) :
Hallo, wie gehts?
George (11:44) :
zurzeit überlege ich, ob ich meine nachbarin zerhacken, eine pyramide auf dem mars bauen oder mich in den kleiderschrank stellen und kinderlieder singen soll. tipps?
285-428-904 (11:44) :
Habe die Seite gefunden. www.edonkex.com da kannst du im Monat 100 sms umsonst versenden. Echt geil
George (11:45) :
apropos geil, trägst du gerne ledersachen und magst pflaumenmus?

16 Januar 2006

FIINAAALE, OHOH!

Oh Mann - nun gut, es ist nicht das echte Finale, also der Superbowl sondern das Conference Finale der AFC - quasi das letzte Spiel vor dem Superbowl, aber die Steelers sind drin!

Und ich persönlich war kurz vor dem plötzlichen Herztod, als mein Team 1:20 Minuten vor Schluss um ein Haar den sicher geglaubten Sieg abgegeben hätte.

Wie dem auch sei: Damit steht natürlich auch meine Abendbeschäftigung am nächsten Sonntag fest.

13 Januar 2006

And again...

223-597-101 (16:06) :
Hello George
George (16:07) :
Hello George
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223-597-101 (16:08) :
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George (16:09) :
Nooo, YOU visit http://www.worldlovedating.com and find singles in your area!
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George (16:10) :
irgendwie stinkt das papageienspiel mit chat-bots... :-(
223-597-101 (16:10) :
George Yes Yes. World Love Dating is now online! Visit http://www.worldlovedating.com and find singles in your area!
George (16:10) :
q.e.d.

Neue Soundtreiber, ich könnt heulen

Ich werde es mir und Euch an dieser Stelle ersparen, die komplette Vorgeschichte zu erzählen. Nur so viel: Der Sound meines Rechners zu Hause funktionierete nicht einwandfrei (Brummen im Mikrosound) weswegen ich die Treiber meiner Soundkarte aktualisieren wollte.

Letzteres dauerte ziemlich genau vier Stunden, mit Zwischenständen wie dem nicht mehr vorhanden sein irgendwelcher Sounds oder lustigen Echo und Hall-Effekten wo definitiv keine hingehörten und Wut, Trauer und Aggressionen meinerseits. Es endete damit, dass das Brummen immer noch da war - kurzum dem Ursprungszustand.

Heute stellte ich bei meiner Arbeit ein Brummen im Sound fest und dachte mir "Hey, aktualisiere ich doch einfach mal die Treiber!" und siehe da: Die Soundkarte funktioniert! Ohne Brummen! Und das an einem Freitag den 13.

12 Januar 2006

Millionen Für die Gleichberechtigung

Manchmal frage ich mich, ob Menschen keine anderen Sorgen haben, wie etwa im Fall von 6 bei einer US Bank angestellten Frauen, die ihren Arbeitgeber wegen sexistischer Kommetare auf 1,4 Millionen Dollar verklagen wollen.

Eine von ihnen wurde doch tatsächlich die "Pamela Anderson der Termingeschäfte" genannt, eine andere sogar von männlichen Kollegen nach der Arbeit nach Hause geschickt, weil diese in ein Strip Lokal wollten. Holladiewaldfee, schrecklich, abartig!

Schade nur für die Frauen, die tatsächlich am Arbeitsplatz sexuell belästigt oder diskriminiert werden, wenn ein paar geldgeile Zicken dafür sorgen, dass Mann nich mehr als ein überhebliches Schmunzeln zum Thema übrig hat.

11 Januar 2006

Notiz an mich selbst

Wenn ich das nächste Mal in Büro laufe, um lauthals "Ihr habt doch alle gefickt" zu verkünden, achte ich vorher darauf, ob einer meiner Kollegen einen Telefonhörer in der Hand hält.

09 Januar 2006

Metal Gear Solid: Ich fordere ein Verbot!


Heute las ich, dass Uwe Boll eine Verfilmung von Metal Gear Solid plant und wer Uwe Boll's Videospielverfilmung von House of the Dead gesehen hat, dem schwant vermutlich ebenso wie mir nichts Gutes.

Normalerweise gibt es eine goldene Faustregel für Computerspiele und Filme: Sie lautet

Das einzige was schlechter ist als ein Spiel zum Film ist ein Film zum Spiel.

Von Mortal Kombat, Wing Commander und Dungeons und Dragons will ich erst gar nicht anfangen. Tomb Raider - obwohl unterirdisch - ist vermutlich noch die beste Filmumsetzung.

Jedenfalls will Boll sich Metal Gear Solid, ein durchaus sehr gelungenes Spiel vornehmen, das ich selbst dreimal durchgespielt habe. Und ganz ehrlich: Ich will nicht, dass der Mann das macht.

Ihr lieben Politiker, die ihr so oft meine Website besucht: Wenn ihr ständig ein Verbot von Killerspielen fordert, damit kann ich leben - aber bitte schafft eine Unterverbot für Filmumsetzungen von Spielen jedweder Art ein, sonst lauf ich Amok und skelettiere Pudel mit 'nem Sandstrahler.

Alte Bekannte im Kühlschrank

Jens und ich hatten in unserer WG immer eine frisch verschimmelnde Packung Brunch. Jetzt sagt ihr vielleicht: "frisch verschimmelnd, das widerspricht sich doch!" - jein. Denn irgendwie war es so, dass wir immer neuen gekauft haben und jedes Mal wenn wir uns an ihn erinnert haben war Schimmel drauf, so dass wir wieder neuen zum verschimmeln lassen gekauft haben.

Heute habe ich diese Tradition fortgesetzt. An meinem neuen Arbeitsplatz.

Frisch in Köln eingezogen fand ich nämlich den coolen silbernen Minikühlschrank, der in meinem alten Büro stand und der eigentlich auch gar nicht mir gehörte. "Eigentlich" deshalb, weil "nicht mir gehörte" zwar inhaltlich richtig ist, aber so nach rücksichtslosem Diebstahl klingt. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls roch er komisch und als ich ihn öffnete, stellte ich auch fest weshalb: Eine Currygelb gewordene Packung Cervelatwurst hatte ihre besten Zeiten seit etwa September 05 hinter sich.

Und dann fiel mir auch auf, warum das so war: Der Kühlschrank stand in Düsseldorf seitlich von den Schreibtischen meines Kollegen Carsten und mir, als dieser die Wurst reinlegte. Dann stellte irgendwer einen Schreibtisch vor unsere beiden Schreibtische, der zwar nie benutzt wurde, der den Minikühlschrank aber verdeckte.

Und das muss irgendwann im Oktober gewesen sein. Und seit Mitte/Ende Dezember war er dann wegen des Firmenumzuges zum einen in Köln und zum anderen ohne Strom.

Na ja - und jetzt riecht es komisch in unserem neuen Büro. Etwa wie vestaubtes Erbrochenes mit fauler Minze.

08 Januar 2006

Ersatz ist gefunden.

Gottseidank fand sich in meinem Keller noch eine Funktastatur, entsprechend gibt's auch wieder Groß- und Kleinschreibung und sogar Leertasten. Aber danke für Eure Anteilnahme. Und ab jetzt wird besser aufgepasst. Und bitte alle Daumen drücken, gleich spielen die Steelers!

07 Januar 2006

verdammte-axt1

wenn-ich-euch-einen-tipp-geben-darf.-verschüttet-nie-alster-auf-eure-tastatur.-es-könnte-nämlich-sein,-dass-sich-daraufhin-die-space-taste-und-shift-verabschieden,-was-ausgesucht-unpraktisch-ist.

05 Januar 2006

Rotbarsch

Mir ist heute aufgefallen, dass man aus Rotbarsch durch weglassen von Buchstaben das Wort "Arsch" machen kann.

02 Januar 2006

Sylvester 2005: Leben auf der Überholspur

Irgendwie ist das bei mir alle Jahre mal so, dass ich an Sylvester chronisch unlustig bin. . So auch in diesem Jahr. Ich hätte mit ein paar guten Freunden feiern können oder mit meiner Schwester und wäre in beiden Fällen keine gute Gesellschaft gewesen. Also entschied ich mich, den Jahreswechsel alleine zu verbringen:

11:00 Uhr: Aufgestanden, mich über kaputte Kaffeekanne in der Kaffeemaschine geärgert. Festgestellt, dass es diese Dreckskannen nicht einzeln zu kaufen gibt. Stattdessen "Good Morning Wellness Tee getrunken."

11:10 Uhr: Festgestellt, dass "Good Morning Wellness Tee" wie gequirlte Wieselpisse schmeckt. Werde das Zeug nie wieder kaufen.

12:00 Uhr: Zu Lidl gegangen und Karotten, Thunfisch und Gemüse gekauft. Mich über die Leute vor mir in der Schlange geärgert, die per se bei mindestens einem Artikel behaupten, er sei im Sonderangebot und sich den gesamten Kassenzettel vorlesen lassen.

12:05 Uhr: Hätte schwören können, dass die Karotten im Sonderangebot waren, prüfe den Kassenzettel. Kassiererin hatte recht.

13:00 Uhr: Der Fernseher zeigt nur Schrott, schaue trotzdem zu.

15:00 Uhr: Stelle fest, dass der Die Dunkelheit in der Küche daran liegt, dass ja beide Glühbirnen kaputt sind. Habe dummerweise keine Ersatzbirnen zu Hause.

15:10 Uhr: Gehe in den Baumarkt um Ersatzbirnen zu kaufen, nachdem ich die kaputten mit aller Gewalt aus der Fassung geknuspert habe, nur um festzustellen, dass sie gar keinen Steckverschluss haben.

15:30 Uhr: Hatte die Wahl zwischen Philips Birnen mit einem Jahr Garantie und halb so teueren No Name Produkten. Mich für letztere entschieden, die sicher wieder nur 3 Monate halten werden.

15:31 Uhr: Beschlossen beim nächsten Mal die Philips Birnen mit der Garantie zu kaufen.

15:32 Uhr: Werde doch erst mal abwarten, wie lange die No Name Birnen halten.

16:00 Uhr: Irgendwie sind die Dinger ungemütlich hell. Egal.

17:00 Uhr: Aus dem Internet heruntergeladenen Lost Folgen erweisen sich als Gay Porno und alte Lost Folge mit französischem Untertitel.

17:01 Uhr: Entscheide mich keins von beidem zu schauen.

17:30 Uhr: Ich könnte trainieren gehen!

17:31 Uhr: Ich spiele World of Warcraft.

20:00 Uhr: Ich könnte trainieren gehen!

20:01 Uhr: Ich mache mich auf den Weg zum Sport.

20:30 Uhr: Ein Fitnessstudio und keiner zum drüber lustig machen da. Verdammt!

22:00 Uhr: Wieder zu Hause. Überlege, ob ich nicht doch noch alleine in die Stadt gehe. Entscheide mich für nein.

22:05 Uhr: Stelle fest, dass Football läuft. Yay!

23:59 Uhr: kurzes Sappen durchs Sylvesterprogramm - nix aufregendes. Schaue weiter Football.

0:00 Uhr: Frohes Neues!

1:30 Uhr: Das Football Spiel endet, ich entschließe mich, noch was WoW zu spielen und parallel die ZDF all time Disco Hits zu schauen, was gegen 5:30 endet. Am nächsten morgen wache ich das erste Mal seit Ewigkeiten unverkatert an einem 1.1. auf.